Ein richtungsweisender Stern am Energie-Himmel

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Grüne Helden braucht das Land! Das dachten sich 10 Studenten der Karlshochschule International University, die sich gefunden haben um die wahren Helden unserer Zeit bekannt zu machen. Die Mission: die Porträtierung von nachhaltigen Start-ups, welche am Ende alle auf einer Website landen. Diese soll wiederum dem Verbraucher Alternativen zum konventionellen Konsum aufzeigen. Es handelt sich hierbei um ein Projekt der KarlsBeratung, einer im Sommer 2013 gegründeten studentischen Unternehmensberatung der Karlshochschule.
Hier folgt nun also ein kleiner Vorgeschmack von dem, was wir machen und mit welcher Art von Unternehmen wir zu tun haben:
‚Nur noch kurz die Welt retten‘ So lautete der Artikel über das Münchner Start-up Polarstern GmbH, der kürzlich in der ZEIT erschien. Der Satz lässt schon fast ein wenig Ironie mitklingen. Kann unserer Welt wirklich noch geholfen werden oder sind all die neuen innovativen und kreativen Geschäftsmodelle nicht doch etwa gefangen in dem Dilemma des Wirtschaftswachstums und der Zerstörung unserer Erde? Um das heraus zu finden reisten Katya und ich, Annike, nach München und besuchten dort den im Jahr 2010 gegründeten nachhaltigen Energieanbieter http://www.polarstern-energie.de. Wir staunten nicht schlecht als wir in die Räumlichkeiten des Altbaus traten und uns sogleich im Herzen des Unternehmens befanden. Helle, weiße Räume, viel Licht und ein verglaster Meeting Raum. Das Büro repräsentierte recht erfolgreich die Werte, um die es bei der Unternehmung geht: Transparenz und Fairness, Aufklärung und Wandel im Energiemarkt. Das Model des Start-ups sieht eine weltweite Unterstützung der Energiewende vor und fällt dabei in die Kategorie eines ‚Social Entrepreneurship‘.

Wir sprachen mit einem der drei Gründer, genauer gesagt mit Dr. oec. publ. Dipl.-Kaufmann Jakob Assmann, auch bekannt als ‚Der Fischer‘. Zusammen mit ‚Dem Vater‘ und ‚Dem Koch‘, gründete er Polarstern. Bei einem für den Kunden so unübersichtlichen Geschäftsfeld wie die Energieversorgung gehe es, so Herr Assmann, hauptsächlich um Emotionen. Dieses Vorgehen sei notwendig um die Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Den Begriff ‚Energiewende‘ können viele schon lang nicht mehr hören und aktuelle politische Entscheidungen lassen starke Zweifel an dessen Gelingen aufkommen. Assmann ist jedoch der Meinung;

„Auch wenn Polarstern wahrscheinlich nie ganz Deutschland mit Strom aus Wasser- und Windkraft und mit Gas aus biologischen Abfällen versorgen kann, so ist es trotzdem ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“
(Jakob Assmann, polarstern)

Eben dies sei auch die Bedeutung des Firmennamens. Ein richtungsweisender Stern am Himmel der Energieversorgung, welcher heller scheine als alle anderen. Nun müssen sich die Menschen auch an diesem Stern orientieren.

Interview mit Jakob Assmann
Der Wechsel dauert nicht länger als 5 Minuten, die Preise sind transparent, die Tarife jederzeit kündbar und Ökoenergie ist nicht ein mal teurer als die Konventionelle. – Worauf warten wir dann noch die Welt ein Stück zu retten?!

 

Wir berichten in diesem Blog von unseren Reisen zu den Unternehmen und auf http://www.gruenehelden.org bald über die Unternehmen.