Begegnungen mit Menschen hinter dem Begriff Asyl

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Was für Bontu, Caro, Gerrit und Ninon als Hochschulwettbewerb begann, nimmt jetzt jede freie Sekunde ihrer Zeit und jedes Quäntchen Platz in ihren Köpfen ein. Im Rahmen des 8-wöchigen Funpreneur-Wettbewerbs starteten sie das Projekt Über den Tellerrand kochen (ueberdentellerrandkochen.de). Dafür besuchten sie Asylheime, kochten gemeinsam mit Asylbewerbern, sammelten Geschichten und bastelten daraus ein Kochbuch.

Sie guckten und kochten also über den Tellerrand.

Zeitlich passend zu den Diskussionen um Hellersdorf und anderen Flüchtlingsheimen in Berlin ist das Projekt auf viel Zuspruch gestoßen, weil es eine andere Perspektive aufzeigt. Es versucht nicht gutzumachen, was die Politik versäumt hat, sondern Begegnungen mit Menschen hinter dem Begriff Asyl zu ermöglichen.

Es zeigt durch das Erlebnis kochen, dass dies Menschen wie du und ich sind.

Die erste Auflage des Kochbuchs mit 400 Exemplaren war schnell verkauft, auch die zweite Auflage von 3000 ist zur Hälfte weg.

Wenn auch du ein Kochbuch ergattern, oder einfach nur mehr über dieses tolle Projekt erfahren möchtest, dann schau‘ doch einfach mal ueberdentellerrandkochen.de vorbei. Mehr Details zum Projekt und wie es weitergeht kannst du ab dem 12. April auf www.gruene-helden.org lesen!

Das Interview haben wir, Lena, Lisa und Maria, mit den supernetten, gleichaltrigen Mädels Bontu und Caro geführt. Dafür haben wir uns in Berlin am Maybachufer im Cafe „Fuchsbau“ getroffen und ganz entspannt gequatscht.