Start Summit St. Gallen

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Ende März hat eine Gruppe von Consultans der KarlsBeratung den Start Summit in St.Gallen besucht. Dort konnten sie an verschiedenen Vorträgen und Workshops Teil haben. Die wichtigsten Vorträge sowie Ideen und Ansätze haben die Consultans der KarlsBeratung in den folgenden Artikeln zusammen gefasst. In den nächsten Tagen wird eine Serien von Beiträgen folgen, in denen die Teilnehmer des Start Summits ihre Erfahrungen teilen.

 

 

How a super Computer shapes new Boundaries

IBM Watson? Die meisten kennen diesen Begriff aus der Werbung, doch was steckt dahinter? In dem Vortrag von Christoph Auer-Welsbach, Partner bei IBM Ventures, wurde deren Mission klar, der Traum, dass in der Zukunft Menschen in Zusammenarbeit mit Maschinen viel bessere Ergebnisse erreichen können. Denn beide haben verschiedene Fähigkeiten, die eine symbiotische Beziehung ermöglichen und sich komplementieren. So könnte Watson zum Beispiel Ärzte bei Diagnosen und bei der riesigen Informationsbewältigung unterstützen. Denn Ärzte müssten, um auf dem aktuellsten Stand zu bleiben, 160 Stunden die Woche lernen.

Dabei soll die Kommunikation, nicht mehr wie bisher gewohnt per Eingabe über zum Beispiel Tastatur funktionieren, sondern über die natürliche menschliche Sprache. Schon heutzutage verfügt Watson bei der Spracherkennung über eine geringe Fehlerrate von nur 5,5%. Das hört sich im ersten Moment mehr an als es ist und man erkennt erst was für ein guter Wert das ist, wenn man ihn mit der Fehlerrate zwischen Menschen vergleicht, denn dieser liegt bei 5,1%.

Kommen wir noch einmal zurück zu dem Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine und zu künstlicher Intelligenz. Das Ziel in den nächsten Jahren ist die menschlichen Fähigkeiten mit Hilfe von KI zu fördern und dem näher zu kommen, was Kreativität ist. Dieses entwickelt sich immer weiter und so ist es auch kein Wunder, dass das Niveau zum Beispiel von Freistil Schach, in dem Menschen mit Hilfe von Computern spielen, so hoch wie noch nie ist.

Doch wie weit ist künstliche Intelligenz? Seit den Anfängen in 1956 ist viel passiert, so konnten Schachspiele gewonnen werden oder auch die zwei besten Jeopardy Spieler im Jahr 2011 besiegt werden. Jedoch gab es auch dieses Jahr schon einen großen Erfolg. Im Januar besiegte ein KI-System 4 der besten Pokerspieler der Welt, dieses ist erstaunlich, da es zeigt, dass KIs mittlerweile nicht nur mit Informationen umgehen können, sondern auch mit fehlenden und mit Fehlinformationen. Es zeigt auch, dass Computer Spiele gewinnen können die stark von Intuition und Einschätzungen abhängen, was eigentlich bisher immer als Schwäche galt. Doch trotz all dieser Erfolge sei laut Christoph Auer-Welsbach künstliche Intelligenz noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung.

So wird bis 2021 der „Cloud and mobile first“ Gedanke durch das „Conversational AI-first“ Paradigma ersetzt. Auch andere Paradigmen wie „Mass Individualisation“ und „AI-enabled convergence“ finden sollen in der nahen Zukunft einen großen Anklang finden.

Im Allgemeinen fanden die Gruppe der KarlsBeratung diesen Vortrag sehr interessanter, da er gut gezeigt hat wie weit die heutige Technik gehen kann. Zudem hat er die aktuellen Hürden aufgezeigt und vor allem Lust auf die Zukunft gemacht, die sehr viel zu bieten hat und uns zeigt, dass wir keine Angst vor Maschinen und Robotern haben müssen, sondern dass diese uns in allen Lebenslagen sehr hilfreich werden (könnten).